Kenngrößenbasiertes Gebäudemonitoring

  • Key-value approach for building monitoring

Lorz, Caroline Christine; van Treeck, Christoph Alban (Thesis advisor); Hoffmann, Sabine (Thesis advisor)

Aachen (2020)
Doktorarbeit

Dissertation, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 2020

Kurzfassung

Die vorliegende Arbeit belegt projektspezifische Forschungsergebnisse und zeigt am entwickelten Konzept eines kenngrößenbasierten Gebäudemonitorings auf, wie bedeutend ein übergreifendes Systemverständnis und technisches Hintergrundwissen für die erfolgreiche Realisierung eines Gebäudemonitorings sind – unabhängig von einem bestimmten Gebäudetypus oder -standard. Denn Gebäude sind zum Großteil Individualbauten und die Randbedingungen und Anforderungen, die sich aus eingesetzter Gebäude- und Anlagentechnik und nicht zuletzt aus den klimatischen Bedingungen am Standort und der Nutzungsart und -intensität ableiten, sind gebäudespezifisch und unterscheiden sich. Eine aussagekräftige Gebäudebewertung, sei es hinsichtlich energetischer, anlagentechnischer oder nutzerspezifischer Aspekte, ist jedoch nur auf Grundlage einer neutralen Vergleichsbasismöglich. Umso wichtiger ist es, in der Planungsphase klare Zielsetzungen in Form standardisierter Kenngrößen für das Monitoring festzulegen. Die Auswahl der Messtechnik, die Verortung der Messpunkte und die datentechnische Anbindung an übergeordnete Systemstrukturen sind dafür projektbezogen abzustimmen. Die in der Arbeit eingeführte, kenngrößenbasierte Vorgehensweise knüpft dafür an das allgemeingültige Modellverständnis der Bilanzraumsicht an und definiert den Begriff des Gebäudemonitorings als zielgerichtete Betrachtung und Analyse von messbaren Zustandsgrößen eines Gebäudes.

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