Friedrich-Wilhelm-Preis 2019

29.11.2019
Friedrich-Wilhelm-Preis Urheberrecht: © Schmitter

Für seine Arbeit „Mitwirkung an der Entwicklung eines Webtools zur probabilistischen Lebenszykluskostenanalyse: IFC-basierte Mengenermittlung und algorithmische Bestimmung der Eingangsparameter für die Monte-Carlo-Simulation“ wurde Herr Nicolas Pauen am 29.11.2019 mit dem Friedrich-Wilhelm-Preis der gleichnamigen Stiftung ausgezeichnet. Im Rahmen eines Festaktes im Hauptgebäude der RWTH Aachen überreichte der Rektor Professor Dr. rer. nat. Dr. h. c. mult. Ulrich Rüdiger den diesjährigen Preisträgern Ihre Auszeichnungen. Die in Aachen ansässige Stiftung vergibt die Auszeichnung alljährlich an Studierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der RWTH Aachen, welche aufgrund Ihrer herausragenden Leistungen ausgewählt wurden.Herr Pauen beschäftigte sich in seiner Masterarbeit mit der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Gebäuden über deren gesamten Lebenszyklus. Mit der Methodik der Monte-Carlo Simulation war es ihm möglich, diese Berechnungen mit variierenden Eingangsparametern durchzuführen, um somit als Ergebnis eine Wahrscheinlichkeitsverteilung der Gesamtkosten zu erhalten. Als Eingangsparameter nutzte Herr Pauen Kostenkennwerte aus der Literatur, sowie DIN 276 konforme Mengen, welche auf Basis von digitale Gebäudemodelle im Industry Foundation Classes Format über ein offenes Python-Framework eingelesen werden konnten. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Methodik sich gut eignet, um eine fortlaufende Kostenbetrachtung im Planungsprozess zu etablieren und den Aufwand der Berechnungen signifikant zu reduzieren.